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Über uns

Das Decoding China Project

Das Decoding China Project ist eine unabhängige gemeinnützige Forschungsorganisation, gegründet von einer Gruppe von China-Expert: innen mit langjähriger Erfahrung in chinesischer Politik, Recht, Medien, internationalen Beziehungen und Entwicklungszusammenarbeit. Unser Team verbindet fundierte wissenschaftliche Expertise mit praktischer Erfahrung aus vielen Jahren der Kooperation mit chinesischen Partnern und Organisationen. 

Im Zentrum unserer Mission, China-Kompetenz zu stärken, steht das Decoding China Dictionary (China Dekodieren. Ein Wörterbuch). Es erläutert, wie Schlüsselbegriffe der internationalen Beziehungen von der chinesischen Regierung und den parteistaatlichen Akteuren interpretiert und genutzt werden – und wie sich deren Verständnis von der gängigen Auffassung im normativen Rahmen der Vereinten Nationen unterscheidet. Die Inhalte des Decoding China Dictionary werden von den Mitbegründer:innen des Decoding China Project verfasst und redaktionell betreut. Grundlage der Analysen sind vor allem chinesische Originalquellen – darunter offizielle Stellungnahmen, Medienbeiträge, Pläne und Verordnungen – sowie Forschungsarbeiten führender Wissenschaftler:innen des jeweiligen Fachgebiets. 

Das Decoding China Dictionary ist kostenlos auf der Website des Decoding China Project www.decodingchina.eu/de sowie zum Download als PDF verfügbar. Dort finden Sie zudem aktuelle Artikel und weiterführende Analysen.

Ihre Unterstützung ist für den Fortbestand und die Weiterentwicklung des Decoding China Dictionary von zentraler Bedeutung. Sie ermöglicht es uns, das Wörterbuch kontinuierlich weiterzuentwickeln und auszubauen, es in Workshops und öffentlichen Veranstaltungen vorzustellen und Übersetzungen in weitere Sprachen vorzunehmen, um es einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Wenn Sie das Projekt fördern, Forschungsaufträge erteilen, den Druck von Ausgaben unterstützen oder uns zu Vorträgen und Schulungen einladen möchten, schreiben Sie uns bitte an info@decodingchina.eu. Ebenso begrüßen wir Ihr Feedback und Ihre Anregungen zu künftigen Arbeiten, da wir unser Angebot fortlaufend weiterentwickeln und aktuell halten.

Das Team

David Bandurski

David Bandurski ist Mitbegründer des Decoding China Project. Seine Schwerpunkte sind Medien, Zivilgesellschaft und öffentliche Diplomatie. Darüber hinaus ist er Direktor des China Media Project, einer unabhängigen Forschungsorganisation mit Sitz in Taiwan, die chinesischsprachige Medien und den politischen Diskurs der Kommunistischen Partei Chinas – innerhalb Chinas wie auch global – analysiert. Er ist Autor von Dragons in Diamond Village (Penguin/Melville House), einer Reportage über die Stadtentwicklung in China, und Investigative Journalism in China (Hongkong University Press).

Katja Drinhausen

Katja Drinhausen ist Mitbegründerin und Co-Geschäftsführerin des Decoding China Project. Ihre Schwerpunkte sind Chinas politisches System und rechtliche Rahmenbedingungen, sowie digitale Entwicklung und Menschenrechte. Darüber hinaus leitet sie das Forschungsprogramm Innenpolitik und Gesellschaft am Mercator Institute for China Studies (MERICS), dem sie seit 2018 angehört. Zuvor arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin für die Hanns-Seidel-Stiftung in Peking, wie sie den politischen und akademischen Austausch mit chinesischen Partnerinstitutionen organisierte. Sie studierte Sinologie sowie chinesisches und internationales Recht und erwarb ihren LL.M. an der China University of Political Science and Law.

Jerker Hellström

Jerker Hellström ist Mitbegründer des Decoding China Project. Seine Schwerpunkte sind Investitionen, Handel und Sicherheit. 2024 war er China Fellow bei IDEA, dem Think Tank und Beratungsgremium der Präsidentin der Europäischen Kommission. Zuvor hatte er leitende Funktionen im schwedischen Außenministerium und bei der Schwedischen Verteidigungsforschungsagentur (FOI) inne und leitete das von der schwedischen Industrie getragene Swedish Center for China Studies (SCCS). Ursprünglich Journalist, arbeitete er bis 2008 als Reuters-Korrespondent in Shanghai und Stockholm.

Malin Oud

Malin Oud ist Mitbegründerin und Co-Geschäftsführerin des Decoding China Project. Ihre Schwerpunkte sind Chinas globale Präsenz, Völkerrecht, Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist derzeit Seniorberaterin am Raoul Wallenberg Institute of Human Rights and Humanitarian Law, dem sie 2001 zunächst als Leiterin des Pekinger Büros beitrat. Zudem ist Malin Oud stellvertretende Vorsitzende der schwedischen Expertengruppe für Entwicklungshilfestudien (EBA) und Mitglied mehrerer Kuratorien und Beiräte, darunter des Mercator Institute for China Studies (MERICS). Sie studierte Chinesisch, chinesisches Recht und internationales Menschenrecht in Lund, Kunming und London und erwarb einen MA in internationaler Entwicklung an der Universität Melbourne.

Marina Rudyak

Marina Rudyak ist Mitbegründerin und Co-Geschäftsführerin des Decoding China Project. Ihre Schwerpunkte sind Chinas globale Präsenz, Entwicklungszusammenarbeit und internationale Beziehungen. Sie ist derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sinologie der Universität Heidelberg und Teil des Horizon Europe-Projekts Detecting and Countering Information Suppression from a Transnational Perspective (De-Conspirator). Zuvor arbeitete sie für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Peking und Bischkek. Sie studierte Sinologie und Öffentliches Recht in Heidelberg und Shanghai und promovierte 2020 zu Chinas Entwicklungshilfe. Sie ist Autorin von Dialog mit dem Drachen: Wie uns strategische Empathie gegenüber China stärken kann (Campus).

Kontaktieren Sie uns

Wenn Sie Interesse haben, uns für Vorträge oder Schulungen einzuladen, bitten wir Sie, das Kontaktformular unten zu nutzen.

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